Kostenloser Minikurs: Lebensvision und Zeitmanagement

Wollen Sie das Leben ihrer Träume leben? Möchten Sie ihre wertvolle Zeit besser nutzen und sinnvoll einsetzen? Dann melden Sie sich für unseren kostenlosen Minikurs an. Lernen und entdecken Sie die Grundlagen, für ein erfülltes Leben.

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Wem nützt Lob?

Verbale Anerkennung von Leistung funktioniert. Allerdings funktioniert sie auf eine unerwartete Weise: Von der Anerkennung motiviert werden nicht diejenigen, denen das Lob ausgesprochen wird, sondern umgekehrt gerade diejenigen, deren Leistung nicht hervorgehoben wird. Gemeinsam mit Nicky Hoogveld vom Niederländischen „Ministry of Economic Affairs“ hat Prof. Nick Zubanov, Ph.D., Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Konstanz, 2012 ein Experiment durchgeführt, dessen Ergebnisse jetzt im Journal of Behavioral and Experimental Economics veröffentlicht wurden: „The power of (no) recognition: Experimental evidence from the university classroom“.

Die Wissenschaftler untersuchten in einem Experiment über 300 niederländische Studienanfänger aus 15 ausgewählten Tutorien der Mikroökonomie. Die 30 Prozent der Studierenden mit den besten Leistungen wurden in einem Teil der Tutorien für ihr Abschneiden in den Klausuren unerwartet und vor ihren Kommilitonen gelobt. Verglichen mit den Studierenden in den Kontrollgruppen, in denen keine solche Anerkennung ausgesprochen wurde, zeigte sich bei den leistungsstarken Studierenden keine Verbesserung ihrer folgenden Klausurergebnisse. Bei den Studierenden, die gerade unterhalb der besten 30 Prozent ihrer Gruppe lagen, war hingegen im Vergleich zu den Kontrollgruppen, eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Weiterlesen …

Lebensvision und Zeitmanagement

Fragen Sie sich manchmal, wie Sie ihre Zeit besser managen könnten? Was Sie verändern könnten, um effektiver mit ihrer Zeit umzugehen? Wie Sie ihre Work-Life-Balance verbessern? Oder erfahren Sie bereits Vorboten eines Burn-outs?

In meinem neuen Artikel finden Sie hilfreiche Informationen für ein erfolgreiches Zeitmanagement und die Umsetzung ihrer Wünsche und Visionen. Artikel lesen

Was macht gute Führung aus?

Transformationale, transaktionale oder Neuro-Leadership?  

«Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.»                                                             Antoine de Saint-Exupéry

Sehr oft wird dieses Zitat benützt, wenn es darum geht, transformative Leadership zu beschreiben. Sehnsucht ist gut, doch die Realität sieht anders aus. Da geht es nicht um Sehnsucht. Was Saint-Exupéry anspricht, ist die Begeisterung für ein Ziel, für ein gemeinsames Projekt. Führungskräfte, das geht aus den verschiedensten Forschungen hervor, sind erfolgreich, wenn sie die Begeisterung der Mitarbeitenden für das gemeinsame Ziel wecken können. Diese Begeisterung entsteht, wenn sich das zu erreichende Ziel mit den eigenen Werten deckt, oder diese darüber hinaus, im Erreichbaren, verbessert. Was heisst das? Menschen leben, bewusst und unbewusst, nach ihnen wichtig erscheinenden Werten und Grundhaltungen. Wenn diese in Beruf und Alltag gut erfüllt werden, stellt sich ein entsprechend gutes Gefühl ein. Wenn die Person das Gefühl hat, dass sie ihre Werte und Grundhaltungen nicht nur leben, sondern noch verbessern kann, entsteht Begeisterung.

Reicht Begeisterung um ein Ziel zu erreichen? Wohl eher nicht. Ich kann sehr häufig beobachten, wie Menschen anfänglich mit sehr viel Begeisterung etwas beginnen, dann allerdings mehr und mehr die Freude daran verlieren, bis sie zum Schluss lustlos vor sich hinarbeiten. Weshalb? Hier kann uns die Forschung im Bereich von transformationaler, transaktionaler und Neuro-Leadership weiterhelfen.

Transformationale Leadership ist ein Führungsstil, welcher Menschen motiviert, sich aus ihren egobezogenen, individualistischen Zielen, hin zu langfristigen und übergeordneten Zielen zu verändern. Dies wird vermittelt durch den Sinn der Aufgabe, durch Visionen, aufzeigen des gemeinsamen Weges, durch Vorbild und individuelle Unterstützung der Mitarbeitenden. Trotzdem kommt die transformationale Führung nicht ohne die transaktionale Führung aus.

Transaktionale Leadership ist die Ausrichtung auf dem Austausch Arbeitskraft gegen Entlohnung. In diesem Führungsstil geht es zuallererst um die Klärung von Zielen, Aufgaben und Delegation von Verantwortung. Und es wird stark mit dem Belohnungs-, Bestrafungssystem gearbeitet. Jemand erreicht seine Ziele, dann erhält diese Person z.B. einen Bonus, beim Nichterreichen Kritik.

Neuro-Leadership oder hirngerechte Führung bedeutet, Bedingungen zu schaffen, in denen Menschen ihren neurobiologischen Bedürfnissen entsprechend geführt werden. Auch dazu gibt es verschiedene Konzepte. Gerald Hütter spricht von 4 psychologischen Grundbedürfnissen: Bindung, Eigenständigkeit, Selbstwert und Lust. David Rock spricht hingegen von 5 Faktoren: Streben nach Status, Gewissheit, Autonomie, Verbundenheit und Fairness.

Es ist unschwer nachzuvollziehen, dass Menschen ihren Grundbedürfnissen entsprechend zu einer Gemeinschaft dazu gehören wollen. Wir wollen kommunizieren, uns verbunden fühlen und das Gefühl einer gewissen Sicherheit und Orientierung haben. Dieses Bedürfnis zeigt sich in jeder Form von Gemeinschaft und kann, abhängig von der jeweiligen Führung, bis zu exzessivem Verhalten führen.  Deshalb sind die Atmosphäre und die Art und Weise der Kommunikation in einer Gruppe immer direkter Ausdruck des Führungsstils. Jeder Mensch möchte sein Bestes geben und wird frustriert, wenn er längere Zeit unter- oder überfordert wird. Dies führt im Ergebnis oftmals zur inneren oder äusseren Kündigung. Einen Mitarbeitenden wahrzunehmen, dessen Qualitäten und Fähigkeiten entsprechend einzusetzen, zu fördern und zu fordern, führt zu mehr Loyalität und Produktivität, wie Beispiele von Google, Facebook und ähnlichen Firmen zeigen. Die Mitarbeitenden erledigen ihre Arbeit mit sehr viel Freude, erfahren grössere Zufriedenheit, welche den Selbstwert und die Autonomie steigert, was sich wiederum im unternehmerischen Erfolg deutlich zeigt. Wie oft kann man beobachten, dass Menschen in ihrer Freizeit Leistungen erbringen, die ihnen in der Arbeit nie zugetraut werden, z.B. das Führen eines Vereins, die Organisation von Veranstaltungen etc..

Deshalb sind die Stärkung des Selbstwertes und die Förderung von Autonomie ein Muss für jede Führungsperson, wenn sie die Mitarbeiter aktiv und initiativ halten will. Der Selbstwert wird auch durch die Entlohnung dargestellt. Das Gefühl einer fairen Entlohnung für die geleistete Arbeit ist von zentraler Bedeutung. Es geht nicht um die Höhe, sondern wesentlich mehr um Fairness. Deshalb funktionieren Systeme mit Bonuszahlungen nur sehr eingeschränkt. Das Belohnungszentrum des Gehirn’s nimmt den Bonus als gegeben vorweg und reagiert enttäuscht, wenn dieser nicht den Erwartungen entspricht. Es zählt dabei nicht das wirtschaftliche Ergebnis, sondern das Gefühl der geleisteten Arbeit. Durch Bonuszahlungen wird der Mitarbeitende auf seien Einzelleistung reduziert. Deshalb wirken Bonuszahlungen eher kontraproduktiv in Bezug auf nachhaltige Firmenergebnisse.

Eine gute Führungsperson zeichnet sich dadurch aus, dass sie die obigen Punkte bewusst oder unbewusst beachtet und Menschen für sich und die Unternehmensziele zu begeistern weiss. Begeisterte Mitarbeiter sind aktiv, innovativ und tragen wesentlich zum Wachstum einer Firma bei. Begeisterte Mitarbeiter kommen mit Lust und Freude zu Arbeit. Wie gehen Sie zur Arbeit?

 

Autor:
Gerhard Schobel
Coaching und Training für KMU und Einzelpersonen
Dornacherstrasse 101
4053 Basel

Tel. 078 655 82 86
gschobel@schobel.ch
www.schobel.ch

Erfolgreich Zuhören im Rhythmus der Sprache – die Rolle der Alpha-Wellen

Aufmerksamkeit in Wellen: Neurowissenschaftler aus Lübeck und Leipzig untersuchen die Rolle der Alpha-Aktivität im Gehirn für unsere Aufmerksamkeitssteuerung – Testpersonen gesucht

Häufig fällt es uns schwer, aufmerksam zuzuhören – vor allem, wenn gleichzeitig störende Hintergrundgeräusche und Gespräche auf uns einströmen. Forscher an der Universität zu Lübeck und am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben nun herausgefunden, was den Erfolg beim Zuhören bestimmt: Je stärker die sogenannten Alpha-Wellen unseres Gehirns im Rhythmus der Sprache schwingen, desto größer unser Hör-Erfolg.

Eine Durchsage am Bahnsteig, das Quietschen des einfahrenden Zuges, die Gesprächsfetzen umgebender Passanten: In den meisten Alltagssituationen sind wir unzähligen Höreindrücken ausgesetzt, von denen jedoch nur wenige für uns von Bedeutung sind. Richten wir in solchen Momenten unsere Aufmerksamkeit nur auf eine Geräuschquelle, so hilft uns das, die bedeutende Information zu beachten und den Rest auszublenden. Eng verknüpft mit solchen Aufmerksamkeitsprozessen sind die Alpha-Wellen, deren Stärke uns die Höranstrengung des Zuhörers anzeigen. Wie uns die Modulation dieser Wellen im Gehirn ermöglicht, trotz Ablenkung zuzuhören, haben nun Neurowissenschaftler der Forschungsgruppe Auditive Kognition an der Universität zu Lübeck und am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig untersucht.

„Die Größe der Alpha-Wellen erhöht sich jeweils auf der Seite im Gehirn, auf der das zu hören ist, was wir als wichtig erachten“, erklärt Studienleiter Dr. Malte Wöstmann. „Der Unterschied im Ausschlag der Alpha-Wellen zwischen der linken und der rechten Gehirnhälfte verrät also, ob ein Zuhörer die Aufmerksamkeit nach links oder rechts richtet.“

Dabei tritt der Unterschied der Alpha-Aktivität zwischen den Hirnhälften keineswegs konstant während der wichtigen und unwichtigen Höreindrücke auf. Vielmehr verändert sich die Alpha-Aktivität im Rhythmus der Sprache, der wir lauschen wollen. Jedes gesprochene Wort im Gehirn löst zunächst die zu erwartende „Antwort“ in der Hörrinde aus. Dieser folgt dann, rund eine halbe Sekunde später, ein starker Unterschied der Alpha-Aktivität zwischen den Hirnhälften. „Unser Gehirn pendelt also in schwierigen Hörsituationen rhythmisch zwischen zwei Zuständen – der Verarbeitung der akustischen Information einerseits und der selektiven Aufmerksamkeit andererseits“, so Prof. Dr. Jonas Obleser, Leiter der Forschungsgruppe Auditive Kognition.

Das Interessante dabei: Diese Schwankungen der Alpha-Wellen treten nicht nur in den bereits lange bekannten Aufmerksamkeitsarealen im Scheitellappen des Großhirns auf, sondern auch direkt in der Hörrinde, die die akustischen Reize verarbeitet.

Was dieses rhythmische Pendeln der Alpha-Aktivität wiederum für das Zuhören bedeutet, untersuchten die Wissenschaftler anhand einer schwierigen Hörsituation: Sie spielten ihren Versuchspersonen über einen Kopfhörer gleichzeitig jeweils unterschiedliche Zahlen auf dem linken und rechten Ohr vor. Ein Piepton auf einem Ohr zu Beginn jedes Durchgangs signalisierte den Versuchspersonen, auf welche Seite sie ihre Aufmerksamkeit richten sollten. Dabei stellte sich heraus, dass der Hörerfolg einer Person umso größer war, sie also umso mehr Zahlen richtig wiedergab, je besser sich die Alpha-Aktivität ihres Gehirns im Rhythmus der gesprochenen Sprache veränderte.

Untersucht haben die Wissenschaftler diese Zusammenhänge mit Hilfe der Magnetenzephalografie. Damit lassen sich winzige Spannungsänderungen an der Kopfoberfläche ableiten, sodass die Hirnströme und ihre charakteristischen Alpha-Wellen sichtbar gemacht werden können.

„Wir wollen nun herauszufinden, wie es sich mit diesen Hirnprozessen bei Personen im mittleren und höheren Lebensalter verhält, wenn die Probleme in schwierigen Hörsituationen bekanntlich vermehrt auftreten“, so Obleser über eine seiner zukünftigen Studien..

Originalpublikation:
Wöstmann M, Herrmann B, Maess B & Obleser J (2016) Spatiotemporal dynamics of auditory attention synchronize with speech. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS). DOI 10.1073/pnas.1523357113

Der Admiral und der Leuchtturm

Vor langer Zeit, als es noch kein Radar und keine Funkverbindungen gab, wurde ein Admiral mit seinem Kriegsschiff, samt Besatzung an einen neuen Ort beordert.
Es war neblig und so wurde immer wieder, wie das früher üblich war, das Nebelhorn geblasen,  um auf sich aufmerksam zu machen. Lange Zeit passierte nichts, bis dann plötzlich ein Nebelhorn antwortet.

Der Admiral liess an das unbekannte Schiff morsen, dass sie sofort den Kurs ändern sollen. Sie erhielten eine höffliche Antwort, die lautete, dass sie dies nicht tun werden und stattdessen würden sie empfehlen, dass das Schiff den Kurs ändere.
Der Admiral war etwas erbost darüber und liess zum unbekannten Schiff morsen: „Wir sind das grösste Kriegsschiff der USA und wir befehlen ihnen, sofort den Kurs zu wechseln, sonst gibt es ein Unglück.“

Die Antwort kam postwendend. „Sehr geehrte Herren. Wir empfehlen ihnen den Kurs zu wechseln. Sie mögen ein grosses Kriegsschiff sein, aber wir sind der Leuchtturm auf der Insel vor Ihnen.“

Manchmal verhalten wir uns in unserer Führungsrolle, als Selbstständige oder Unternehmer wie der Admiral. Gerade in solchen Momenten, wenn wir in Gefahr sind, die Orientierung zu verlieren, macht es grossen Sinn, einen Coach zur Seite zu haben, auf den wir uns verlassen können. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise und viel Erfolg.

 

Positive und transformative Leadership

von Gerhard Schobel

Ein schöner, origineller und ansprechender Beitrag der HSG St. Gallen. Wie machen wir aus einem guten Unternehmen ein Spitzen-Unternehmen, aus einer Low-Performance eine High-Performance?

Positive, inspirierende und transformative Führung sind das Fundament jeden guten Unternehmens. Dieser Führungsstil, welcher sich ganz wesentlich vom alten Führungsstil der ONE-MAN-SHOW unterscheidet, ist lernbar. Coaching und Training sind hilfreiche Aspekte auf diesem Weg. Sei dies, um sich selbst als Führungskraft zu entwickeln und als Vorbild erfolgreich zu sein oder um im Team ein entsprechendes Klima der Wertschätzung und der positiven Konfliktbearbeitung und der produktiven, inspirierenden Zusammenarbeit zu etablieren – in all diesen Bereichen ist ein qualitativ hochstehendes Coaching und entsprechende Trainings hilfreich.

Coaching und Training bringt Impulse und aktiviert brachliegende Energien. Jeder Spitzensportler weiss um die Kraft eines guten Coaching und der Wichtigkeit eines konstanten Trainings, selbst dann oder gerade auch dann, wenn alles gut läuft.

Autor: Gerhard Schobel ist Inhaber der Firma: Coaching und Training für KMU und des europaweit anerkannten Ausbildungsinstitutes aeon, Basel / Schweiz. Er arbeitet seit 1987 als Coach und Trainer im In- und Ausland und in eigener Praxis

Info/Kontakt: www.schobel.ch Tel. +41 78 655 82 86

Life-Coaching oder Coaching für’s Leben

Wir leben in einer hektischen Zeit, in der von jedem von uns Bestleistung verlangt wird und dies in immer kürzerer Zeit. Sowohl beruflich als auch privat steigen die Anforderungen an uns unaufhörlich. Wir wollen uns beruflich entwickeln, weiterbilden, effizient arbeiten, vielleicht auch Karriere machen. Gleichzeitig möchten wir uns persönlich Selbstverwirklichen, eine erfüllende Partnerschaft leben, grossartige Eltern sein und viel Zeit mit unseren Freunden, in unserem sozialen Netzwerk verbringen.
Da stellt sich die Frage: Woher nehmen wir die Zeit und die Energie, um all diese Wünsche zu erfüllen? Wie packen wir dieses „48 Stunden-Tagesprogramm“ in die uns zur Verfügung stehenden  24 Stunden pro Tag. Oft bleibt uns nicht einmal die Zeit, um über diese Anforderungen und Wünsche nachzudenken und uns zu fragen, ob diese wirklich unseren Visionen, Zielen und Werthaltungen entsprechen.

Wie kommen wir aus dieser verzwickten Situation heraus? Wie können wir uns klar werden, um was es uns wirklich geht? Was uns wirklich wichtig ist? Das Gespräch mit unserem Partner, unserer Partnerin, Freunden oder im familiären Umfeld mag sehr hilfreich sein, ist es aber wirklich neutral und geeignet, sich diesen Fragen in aller Offenheit und Freiheit zu stellen? Wir wollen ja die Menschen die uns lieb und wichtig sind, nicht mit unseren Fragen ängstigen oder verunsichern. Sehr oft scheint es so, dass uns nahestehende Menschen, es zwar gut mit uns meinen, jedoch uns auch in den bestehenden Bezügen sehen und daher nicht die gleiche Freiheit haben, zu hinterfragen, wie eine aussenstehende Person dies kann. Zugleich fehlt vielen auch eine qualifizierte Ausbildung, die hilft, die richtigen Fragen zu stellen. Hier ist Coaching ein wunderbares Mittel zum Erfolg bzw. zur besseren Selbsterkenntnis.

Was ist Coaching?

Coaching ist eine Form der kurzzeitigen Begleitung, die Menschen hilft, sich über Ihre bewussten und unbewussten Zielsetzungen klar zu werden. Sie hilft hinderliche Verhaltensweisen, Dynamiken und Glaubenssätze bewusst zu machen. Coaching unterstützt Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung und hilft ihnen ihre Fähigkeiten und Talente zu fördern, sowie Ressourcen und Potenziale zu aktivieren.

Braucht es ein Life-Coaching oder ein Coaching für’s Leben?

Immer wieder höre ich die Frage, ob es Coaching wirklich braucht. In einem grossen Kreis wird Coaching auch noch gerne mit Therapie oder psychologischer Begleitung verwechselt und es herrscht eine diffuse Angst davor, dass der Coach etwas Unangenehmes oder Fehlerhaftes entdecken könnte.  Dabei geht oftmals vergessen, dass sowohl im Spitzensport, als auch im Führungsmanagement Coaching schon längst seinen Platz gefunden hat, weil gutes Coaching hilft, die eigenen Ziele schneller und konsequenter zu erreichen. Wenn Spitzensportler und Führungsverantwortliche Coaching als eine Möglichkeit zur Verbesserung Ihrer Leistung gebrauchen, macht es da nicht auch Sinn, Coaching für das uns Wertvollste, nämlich unser Leben, zu verwenden?

Die zwei Dimensionen des Wachstums

Coaching kann unterschieden werden in ein personales und ein berufliches Coaching. Auf diese beiden Bereiche sind viele Coaching-Methoden ausgerichtet. Was dabei jedoch nicht berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass wir nicht nur eindimensionale Wesen sind und auf der Persönlichkeitsebene wachsen und uns entwickeln, sondern, dass wir vermehrt mit einer anderen Dimension konfrontiert sind, die wir die transpersonale (über die Persönlichkeitsebene hinausgehende) oder spirituelle Dimension nennen können.

Sowohl für uns persönlich als auch für Unternehmen stellt sich hier die Frage nach dem Warum und Wozu. Warum machen wir das? Wozu soll das gut sein? Was ist der Sinn des Ganzen, des Lebens? Was bedeutet dies in Bezug auf Nachhaltigkeit und für unsere Zukunft? Inwieweit dient das was ich tue oder was wir tun dem grösseren Ganzen?

Die Fragen nach dem Sinn und der Bedeutung des eigenen Lebens und der Arbeit, die man verrichtet, stellt sich immer häufiger. Burn-out und verschiedene andere Erkrankungen zwingen uns Menschen dazu, uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und unser Handeln und Tun zu hinterfragen. Leider wird die Antwort auf diese Fragen oftmals im gleichen Kontext gesucht, in dem die Fragen aufgetreten sind. Zu oft versuchen Menschen diese Fragen zu lösen, in dem sie die Wohnung wechseln, eine neue Stelle oder einen neuen Beruf suchen, die Partnerschaft auflösen oder sich in eine andere Person verlieben. Doch sehr bald merken sie, dass sich das Problem auf diese Art nicht lösen lässt.

Die Lösung des Problems lässt sich nicht im draussen finden, sondern ist eine Frage der Dimension. Was möchte sich in meinem Leben entfalten? Welcher Entwicklungsschritt steht für mich an? Wie kann ich diesen Entwicklungsschritt optimal gestalten und aufbauen? Wie kann ich meine Lebensqualität steigern und ein erfülltes Leben leben? Auf diese Fragen finden wir im Psychosynthese-Coaching passende Antworten und entdecken gemeinsam nützliche Wege und Möglichkeiten, diese Erkenntnisse praktisch und konkret umzusetzen.

Wahre Lebensqualität lässt sich nicht durch die Veränderung im aussen erreichen, sondern entsteht dadurch, dass sich das äussere Handeln mit meinen inneren, höheren Werten im Einklang befindet.

Das richtige Coaching kann dazu wie ein wunderbares Werkzeug wirken.

Autor: Gerhard Schobel ist Inhaber der Firma: Coaching und Training für KMU und des europaweit anerkannten Ausbildungsinstitutes aeon, Basel / Schweiz. Er arbeitet seit 1987 als Coach und Trainer im In- und Ausland und in eigener Praxis

Info/Kontakt: www.schobel.ch Tel. +41 78 655 82 86